Die Farbmaus
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Hier finden
Sie Tipps zur artgerechten Haltung
der Farbmäuse (Mäuse).
Dazu gehören auch Satinmäuse,
Langhaarmäuse, Angoramäuse,
Lockenmäuse und viele andere
Zuchtformen (Mäuserassen)
der Farbmäuse.
Foto links: Satinmäuse |
Mäuse sind sehr
soziale Tiere, sie brauchen die Gesellschaft
von Artgenossen. Es empfiehlt sich daher,
mindestens zwei Farbmäuse oder eine
kleine Gruppe anzuschaffen. Bei Weibchen
ist die Haltung meist unproblematischer
als bei den Männchen. Kommt es zu Rangeleien
(z.B. unter zwei Männchen) ist es wichtig,
darauf zu achten, dass die gesetzten Duftmarken
nicht entfernt werden, denn dies führt
zu weiteren Rangkämpfen. Der Käfig
sollte nur teilweise gereinigt werden, denn
bei einem vollständigen Streuwechsel
werden die Duftmarken vermehrt gesetzt,
was zur Folge hat, dass der gesamte Käfig
stark riecht.
Tipp: Farbmäuse sind sehr
flink. Wenn Sie eine Maus einmal in die
Hand nehmen möchten, dürfen Sie
sie nicht zu feste drücken und auf
keinen fall am Schwanz festhalten, da dieser
abreißen kann. Locken Sie sie mit
einem Leckerlie (z.B. Bananenchip oder eine Rosine)
auf Ihre Hand und heben Sie die Hand über
oder innerhalb des Käfigs hoch. Die
Maus wird sich nicht trauen aus einer hohen
Position herunterzuspringen und wird sich
an Ihrer Hand festhalten.
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Farbmäuse
sind keine reinen Vegetarier.
Sie brauchen eine Mischung aus
Körnerfutter,
Eiweißfutter, Frischfutter und auch Rohfaser. Eine optimale
Futtermischung mit kleinen Körnern
und Saaten, speziell für
kleine Mäuse bietet das
Witte
Molen® Mausfutter. Es enthält
auch bereits Fleischstückchen,
so dass für den Bedarf
an tierischem Eiweiß gesorgt
ist. Weiterhin ist der Fettgehalt gering.
Tipp:
Nutzen Sie ein Häuschen
mit abnehmbarem Dach, wie z.B.
das Rodipet® Wohnlabyrinth
oder ein anderes Rodipet® oder ZooDi® Häuschen, damit Sie die gesammelten Vorräte
(und die Farbmäuse) täglich
kontrollieren können, und
entfernen Sie verdorbenes Futter.
Eine
erwachsene Farbmaus bekommt
pro Tag etwa 2 Teelöffel
Körnerfutter. Zusätzlich
zum Mausfutter kann man der
Maus 2-3 mal wöchentlich
zusätzlich etwas Naturquark,
Bombyx
mori Larven
o.ä. geben. Auch Mehlwürmer und Steppengrillen oder Heimchen sind geeignete
Eiweißquellen. Als Abwechslung
bietet es sich an, das Mausfutter
mit dem Witte Molen® Zwerghamsterfutter
zu mischen, das ebenfalls wertvolle
Inhaltsstoffe zu bieten hat.
Sehr
vorsichtig sollte man fettreiches
Körnerfutter verfüttern,
wie Sonnenblumenkerne und alle
Nusssorten. Sie sind sehr beliebt,
sollten aber nicht in großen
Mengen angeboten werden. Außerdem
können Sie 2-3 mal Frischfutter
in Form von Salatgurke,
Karotte, Apfel
oder Paprika u.ä. geben.
Nach 24 Std. sollte das Nest
der Mäuse kontrolliert
und Reste an Frischfutter entfernt
werden. Des weiteren brauchen
Mäuse etwas Heu
und Kräuter
zum Fressen aber auch zum Nestbau oder einfach
als Versteck. Getrocknete Kräuter,
wie z.B. die YES! Kräutermischung
sind ebenfalls eine willkommene
Abwechslung. Zusätzlich
brauchen Mäuse etwas
zum Nagen. Dazu eignen sich
Zweige von Obstbäumen,
Nussbäumen oder Buchen.
Mineralien und Vitamine nehmen
Mäuse über die Nahrung
auf. Auf zuckerhaltige Leckerlis
wie Knabberstangen, Drops und
ähnliches sollten Sie verzichten,
da diese zu Verdauungsstörungen
und Karies führen können,
besser sind die zuckerfreien
Leckerlis im Rodipet®-Shop, wie
getrocknete Bananen, Kolbenhirseblüten
und Löwenzahn sowie gesundes Knabbermaterial zur Zahnpflege.
   
Farbmäuse
sollten immer frisches Trinkwasser
zur Verfügung haben. |
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Witte Molen® Country
Line Premium Mäusefutter
800
g

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Rodipet® Mäuseturm

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Rodipet
Wohnlabyrinth
29x29x9
cm

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Getrocknete
Bombyx mori Larven
100
g

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Ungeschwefelte
Bananenchips
150
g

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Murina® Holzkäse für Farbmäuse

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Die Mindestgröße
eines Käfigs für 2
Mäuse ist 60 mal 30, besser
noch 80 mal 40 cm. Für
eine kleine Gruppe eignet sich
ein Rattenkäfig in der
Größe 100 mal 50
cm. Der Gitterabstand sollte
0,6 cm nicht überschreiten,
da junge Mäuse ansonsten
weglaufen können. Der Käfig
darf ruhig etwas höher
sein, da Mäuse sehr gute
Kletterer sind.
Als Grundlage
der Einrichtung wird in der
Regel Kleintierstreu verwendet.
Um eine Staubbildung zu vermeiden,
kann man die normale Holzstreu
ersetzen durch Hanfstreu oder Rodipet ® Miscanthus Streu. Diese
Einstreu ist nicht nur für
die Nagetiere, sondern auch
für die Verbesserung des
Klimas im Wohnraum interessant,
da viele Menschen empfindlich
auf die feinen Stäube reagieren
die mit normaler Holzeinstreu
verbunden ist.
Die
Mäuse freuen sich über
mehrere Höhlen, die aus unterschiedlichen
Materialien (Kork,
Holz, Ton)
bestehen können. Dazu eignen
sich ganz hervorragend die Rodipet® Wohnfelsen und auch das
Rodipet® Wohnlabyrinth. Stellt man
mehrere Wohnlabyrinthe (z.B.
zwei oder drei Stück) übereinander,
so entsteht eine große
Spielburg, die ein Gangsystem
erzeugt, was den Entdeckerdrang
der Mäuse erweckt und die
Intelligenz der Mäuse herausfordert.
Durch mehrere Rodipet® Wohnfelsen
entsteht ebenfalls ein natürliches
Höhlensystem, das sehr
natürlich aussieht und
den Farbmäusen gut gefällt.
Durch die intelligente Konstruktion
sind die Wohnfelsen atmungsaktiv und trotzdem
leicht zu reinigen (Innenseite
abwaschbar). Außerdem
ist die Außenfläche
so konstruiert, dass Farbmäuse
ihre wachsenden Krallen pflegen
können. Er wurde speziell
für Farbmäuse und
andere Kleinsäuger entwickelt.
Tipp:
Zwischenetagen kann man z.B.
mit der Vario-Knabberbrücke
verbinden. Zwischenböden
können geschützt werden
mit der Rodipet®
Hanfmatte. Diese hat
zusätzlich den Vorteil,
dass sie Ungeziefer fernhält
und als Nistmaterial verwendet
werden kann.
Einrichtungsgegenstände,
wie Zweige oder Sisaleile können
nicht nur auf den Boden gestellt
sondern mit etwas Phantasie
auch an der Decke befestigt
werden. Bei Farbmäuse kann
man den gesamten Raum des Käfigs
ausnutzen, da die Mäuse
sich darin sehr gut bewegen
können. Gut eignen sich
auch Zwischenböden oder
befestigte Röhren, in denen
sich die Mäuse ausruhen
können.
Frische
Zweige von Obstbäumen oder Nussbäumen dienen als
zusätzliches Knabberangebot und werden
zum Klettern sehr gerne benutzt.
Zwischenböden aus Gitter
sollten abgedeckt werden, damit
sich die Mäuse nicht an
dem Gitter verletzen können.
Dazu eignet sich hervorragend
das Rodipet
Nagerfloor.
Es hat zusätzlich
den Vorteil, dass es ungewieferabweisen
ist. Außerdem kann es
genutzt werden, um Holzzwischenböden
abzudecken oder auch unter das
Wodent-Laufrad gestellt werden.
Auch
ein tierschutzgerechtes (!)
Laufrad sollte einen Platz im
Mäusekäfig finden.
Optimal ist eine Laufradgröße
von 25-30 cm (Durchmesser).
Für Farbmäuse eignet
sich am besten das WodentWheel, da es sehr
leise und langlebig ist und
außerdem leicht gereinigt
werden kann. Wissenschaftler
am Salk
Institute for Biological Studies in Kalifornien
haben sogar festgestellt, dass
Mäuse, die sich körperlich
betätigen (freiwillige
Betätigung), mehr Gehirnzellen
besitzen und schneller lernen
als ihre bewegungsarm lebenden
Artgenossen.
Farbmäuse
lieben Röhren und Gegenstände,
die sie annagen können,
wie z.B. Äste oder auch
Pappröhren, oder Röhren
aus anderem Naturmaterial. Da
die Zähne dieser kleinen
Nager ständig nachwachsen,
brauchen sie immer Nagematerial
mit dem sie ihre Zähne
abnutzen können, so dass
sie nicht zu lang werden, was
gesundheitliche Probleme mit
sich führen würde. |
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Farbmäuse
sind anfangs oft sehr ängstlich und
scheu. Wenn Sie merken, dass eine Maus zittert,
nehmen Sie sie nicht aus dem Käfig
heraus. Mit gesunden (!) Leckerlis bringt man die Maus dazu,
Ihnen aus der Hand zu fressen und mit etwas
Geduld wird sich die neugierige Maus auch
auf Ihre Hand trauen. Beobachten Sie das
Tier immer wieder. Wenn es anfängt
zu zittern, muss es zurück in den vertrauten
Käfig. Mit der Zeit siegt aber in der
Regel die Neugier und wenn das Tier einmal
Vertrauen gefasst hat, wird eine Farbmaus
schnell zahm.
Tipp: Falls Ihre Farbmaus einmal
entwischt können Sie im Fachhandel
Lebendfallen erwerben. Aber auch ein
sauberer und glatter Eimer zu dem eine Rampe
führt ist oft schon ausreichend. Die
Maus hüpft in den Eimer (in dem ein
wohlriechender Köder liegt) und kann
nicht mehr entkommen. Dazu sollte der Eimer
mindestens 30 cm hoch sein. Bitte kontrollieren
Sie die Fallen mehrmals täglich.
Bei artgerechter Haltung
und gesunder Ernährung bleiben Farbmäuse
lange gesund. Eine Ganratie gibt es jedoch
nicht, deshalb sollte man täglich einen
Gesundheitscheck durchführen.
Täglich sollten Sie die Mäuse
beobachten. Kommen sie wie gewohnt zum Futternapf,
fressen sie? Bewegen sie sich wie üblich?
Sind die Augen klar? Ist das Fell schön
glänzend? Verhalten sich die Tiere
anders als sonst? Haben sie Durchfall oder
einen verklebten Hinterleib? Sollte eine
Ihrer Mäuse Augenprobleme haben,
könnte das durch staubige Einstreu
hervorgerufen werden. Deshalb bietet es
sich an, eine staubfreie Einstreu, wie z.B.
das Hanfstreu zu verwenden. Sie hat zusätzlich
den Vorteil, dass Ungeziefer ferngehalten
wird.
Sollten Sie Auffälligkeiten
(z.B. auch pfeifende Atemgeräusche)
entdecken, könnte es sich um erste
Krankheitsanzeichen handeln. Dann sollten
Sie einen Tierarzt aufsuchen, denn je früher
der kleine Nager untersucht wird umso größer
ist die Chance, dass er nicht schlimmer
krank wird.
Tipp:
Fotos von gesunden und kranken Tieren, sowie
weitere Informationen finden Sie im Service-Bereich
unter "Gesundheits-Check".
Viele artgerechte und
dekorative Einrichtungsgegenstände
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Welche Produkte sind für Farbmäuse besonders gut geeignet? Wir führen Sie durch das Rodipet® Sortiment:
Wegweiser Farbmäuse
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