Was brauchen meine Rennmäuse?

Rodipet® Checkliste vor dem Einzug

1) Unverzichtbare Grundausstattung

  • Nagarium
  • Hanfstreu: ca. 60 l (75l im 120 cm Nagarium)
  • Birkenstreu: ca. 40 l (45l im 120 cm Nagarium)
  • Heu: einige Hände voll zur Stabilisierung ca. alle 5 cm über eine Lage der gemischten Einstreu verteilt, insgesamt ca. 300-500g
  • Mehrkammernhaus mit ca. 7 cm Eingangsdurchmesser und möglichst zwei Eingängen oder min. 3 einzelne Verstecke

2) Sinnvolle Ergänzungen

Die Erklärung zur Checkliste:

1) Unverzichtbare Grundausstattung

  • Das Nagarium: In der Rubrik LaOla® Nagarium finden Sie unser Nagarium in zwei verschiedenen Größen – oder vielleicht möchten Sie das Gehege für Ihre neuen Mitbewohner lieber selber bauen? Achten Sie in jedem Fall darauf, dass wenigstens ein Teil des Geheges mindestens 20 cm hoch eingestreut werden kann, damit Ihre Rennis die Möglichkeit haben, nach Belieben zu buddeln und Gänge zu graben (der sogenannte Tiefstreubereich kann verkleinert werden, wenn Ihre Rennmäuse nach einigen Monaten kein Interesse am Graben zeigt; sollte aber möglichst groß sein, wenn die Tiere gerne graben).
  • Einstreu – wir empfehlen eine Mischung aus Birkenstreu und entweder Miscanthus- oder Hanfstreu, da sich darin relativ stabile Tunnel graben lassen. Auch eine Mischung von Einstreu der einen oder anderen Art und Heu hat sich zu diesem Zweck bewährt. Probieren Sie aus, was für Sie und Ihre Tiere am besten funktioniert. Unser Tipp: Wenn fertig eingestreut ist, drücken Sie die Einstreu gut fest, damit sich die einzelnen Teile etwas verkanten und Ihre Tiere stabilere Tunnel dazwischen bauen können.
  • Mindestens ein Haus - am besten ein Mehrkammernhaus oder Wohnlabyrinth mit mindestens 3 Kammern und zwei Ausgängen oder mindestens 7 cm breiten Ausgängen, denn dies erlaubt Ihren Mäusen, Toilette, Schlafnest und Vorratsraum getrennt unterzubringen und einander im Streitfall aus dem Weg zu gehen. Alternativ können (mindestens 3) separate Verstecke angeboten werden.
  • Futter und Wasser: Wasser sollte Ihren Fellnasen stets zur Verfügung stehen – ob Sie eine Wasserflasche oder Tränke bevorzugen, müssen Sie selbst entscheiden – oder Sie bieten beides an und lassen Ihre Rennmäuse wählen, was sie vorziehen. Futter können Sie in einem Napf anbieten (zu empfehlen für Frischfutter und einmal die Woche mit Trockenfutter, um zu sehen, ob die Futterportionen angemessen sind) oder es in Einstreu oder Buddelkiste verteilen, um Ihren Fellnasen sinnvolle und artgerechte Beschäftigung zu bieten. Wenn Sie unser Bio-Futter verfüttern, denken Sie bitte daran, dass Ihre Tiere zusätzlich tierisches Eiweiß brauchen. Jedes Trockenfutter sollte außerdem durch etwas Frischfutter und eine gute Portion Heu zum Knabbern und Kuscheln ergänzt werden.
  • Ein ausreichend großes Laufrad, am besten aus Holz, sollte gesunden Rennmäusen jederzeit zur Verfügung stehen, denn darin können sie ihr Bewegungsbedürfnis ausleben und Stress abbauen. Um Rückenproblemen vorzubeugen, achten Sie bitte darauf, dass der innendurchmesser des Laufrads mindestens doppelt so groß ist wie Ihre (ausgewachsenen) Rennis von der Nase bis zum Popo. Der Schwanz muss hier nicht mitgerechnet werden.
  • Ein Sandbad für die Fellpflege: Darüber, ob beim Badesand Bims oder Sepiolith (bei uns von WitteMolen®) zu bevorzugen ist, scheiden sich die Geister – wir können beide Produkte empfehlen und möchten Sie entscheiden lassen, welches Ihnen lieber ist. Auch, ob Sie eine „einfache“ Badeschale oder eine Alternative bevorzugen ist Geschmackssache.
  • Kuschelmaterial für die Polsterung des Nests: getrocknetes Moos oder etwas Toilettenpapier, das die Mäuse selbst zerrupfen können, sind beliebte und sichere Nistmaterialien, aber auch aus Hanfmatten gezupfte Fasern und Heu eignen sich sehr gut - aber bitte keine Hamsterwatte, Wolle, oder Watte!
  • Die wichtigste Komponente überhaupt für glückliche Rennmäuse: Einen gleich- geschlechtlichen Artgenossen zur Gesellschaft und Ihre Liebe und Fürsorge als Halter.

Die Erklärung zur Checkliste:

2) Sinnvolle Ergänzungen

  • Kletter- und Versteckmöglichkeiten: Je mehr Möglichkeiten Ihre Rennmäuse haben, um sich „oberirdisch“ zu verstecken, desto sicherer werden sie sich fühlen und desto mehr werden Sie sie zu Gesicht bekommen. Rennmäuse sind außerdem gute Kletterer und haben in der Regel viel Spaß daran, auf Ihren Verstecken herumzuklettern. Achten Sie aber bitte darauf, dass Ihre Mäuse nicht aus dem Gehege klettern oder einen ungeschützten Gehegedeckel mit Nageansatzpunkt erreichen können!
  • Buddelkiste oder Abtrennungen für Buddelbereiche: Bereiche mit verschiedenen Untergründen machen das Mäuseleben interessanter.
  • Etagen bieten sichere Standmöglichkeiten für Buddelkiste, Haus und Näpfe, während darunter Platz zum Buddeln oder Rennen bleibt.
  • Ecktoiletten erleichtern die Gehegereinigung ungemein - sofern Ihre sich auf die Benutzung einlassen… Wenn Sie das Mehrkammernhaus Ihrer Rennmäuse auf Stelzen gestellt haben, sollten Sie auf die Ecktoilette aber ebenfalls verzichten.
  • Natursnacks sind hervorragend geeignet, um Rennmäuse an Ihre Hand zu gewöhnen und ihn zu zähmen. Auch als sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeiten während Ihrer Abwesenheit sind viele dieser Produkte geeignet.
  • Eine sichere Auslaufmöglichkeit sollte handzahmen Rennmäusen zur Verfügung stehen – achten Sie aber darauf, dass die Rennmäuse nicht aus dem gesicherten Auslaufbereich gelangen können und ihnen keine Gefahr von unbeaufsichtigten kleinen Kindern, anderen Haustieren o.ä. droht.
  • Die Nummer eines Tierarztes mit Rennmauserfahrung - jeder Mäusehalter hofft, ihn nie nötig zu haben, aber wenn die Fellnase doch mal krank ist und es schnell gehen muss, tut es gut, nicht erst lange nach einem Tierarzt suchen zu müssen …




Checkliste zum Ausdrucken und Abhaken.

Eine Übersicht aller Produkte für deine Rennmäuse kannst du hier downloaden

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